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Echte Hundefans- und Kenner für Maremmanomischling Bruno gesucht
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Sa

28

Mai

2016

Vogel gefunden? Was nun?

Nicht jeder scheinbar hilflose Jungvogel benötigt Ihre Hilfe.

 

 

Bitte lassen Sie Jungvögel – und zwar Nestlinge und Ästlinge - unbedingt bei ihren Eltern in der Natur - denn nur hier haben sie die besten Überlebenschancen!

Bei den meisten Jungvögeln die gefunden und abgegeben werden, handelt es sich um sogenannte „Ästlinge“. Ästlinge haben ein ausgebildetes Gefieder und können bereits fliegen oder sind gerade dabei das Fliegen zu lernen, sie stehen bereits aufrecht auf den Beinen. Sie sind allerdings noch nicht in der Lage, sich selbst zu ernähren. Ästlinge verteilen sich nach dem Verlassen des Nestes an verschiedenen Stellen des Gartens oder Waldes. So können nicht alle Vogeljungen dem Fressfeind zum Opfer fallen. Ästlinge erkunden ihre Umgebung und werden noch einige Tage bis Wochen von ihren Eltern mit Futtern versorgt. 

 

Viele Ästlinge haben keine Scheu vor dem Menschen und piepsen nicht aus Hilflosigkeit, sondern weil sie um die nächste Fütterung durch ihre Eltern betteln. Nehmen Sie deshalb den Jungvogel ruhig in die Hand, nehmen Sie ihn aus einer evtl. Gefahrenzone (z.B. Straße) und setzen ihn in der Nähe des Fundortes in einen benachbarten Strauch bzw. an einen sicheren Ort. Wenn Sie den Ästling mitnehmen und „irgendwo“ hinsetzen, können die Elternvögel ihr Junges nicht mehr finden und es kann nicht mehr gefüttert werden.

 

Vögel haben - im Gegensatz zu Säugetieren wie Hase und Reh - einen schlechten Geruchssinn und stören sich daher nicht am menschlichem Geruch, so dass die Jungvögel auch nach dem Umsetzen von den Eltern wieder angenommen und weitergefüttert werden. Ziehen wir Menschen uns dann zurück, kann das normale Familienleben der Vögel weitergehen. 

 

Erst wenn Sie die Jungvögel zwei bis drei Stunden aus einem Versteck heraus beobachten konnten und festgestellt haben, dass wirklich kein Elternteil zum Füttern kommt, handelt es sich dabei um einen verwaisten Jungvogel. Wichtig ist, dass Sie wirklich so weit entfernt und nicht sichtbar sind, dass die Elternvögel Sie nicht als Gefahr wahrnehmen. Sonst füttern die Eltern ihre Jungvögel nicht. Obwohl Sie es eigentlich gut meinten, sorgen dann gerade Sie dafür, dass der Jungvogel in Not kommt.

 

Immer wieder findet man bei seinen Spaziergängen auch einen sogenannten „Nestling“. Nestlinge sind Jungvögel, die als so genannte Nesthocker noch im Nest ihrer Eltern leben. Oft sind sie nackt und anfangs haben sie ihre Augen geschlossen. Die Eltern schaffen die Nahrung herbei und halten die Jungvögel warm. Ab und zu kommt es vor, dass ein Nestling, der schon etwas älter ist, aus dem Nest fällt. Solch ein Nestling benötigt Ihre Hilfe, denn er ist allein nicht überlebensfähig. Setzen Sie den Nestling vorsichtig zurück ins Nest. Wie gesagt, scheuen Sie sich nicht, den Jungvogel in die Hand zu nehmen, sie werden auf jeden Fall wieder von ihren Eltern angenommen und weitergefüttert.


Sollten Sie das Nest eines Nestlings tatsächlich nicht finden, oder Sie sind sich ganz sicher, dass ein Ästling nicht mehr von seinen Eltern versorgt wird, dann können Sie die Jungvögel beim Tierheim Esslingen oder direkt im NABU-Vogelschutzzentrum in Mössingen abgeben. Das NABU-Vogelschutzzentrum hat Montag bis Freitag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet. An Wochenenden und Feiertagen erreichen Sie das NABU-Vogelschutzzentrum unter der Tel. 0179 / 2914841.

Auch verletzte oder krank aufgefundene Vögel können hier eingeliefert werden.

 

Ausführliche Informationen zum Thema „Vogelschutz“ erhalten Sie direkt auf der Seite des NABU-Vogelschutzzentrums http://vogelschutzzentrum.de/front_content.php?idcat=57

und des Deutschen Tierschutzbundes http://www.tierschutzbund.de/information/hintergrund/artenschutz/heimische-wildtiere/jungvoegel.html

 

Sehr informativ ist auch die Seite der Wildvogelhilfe. Hier finden Vogelfreunde hilfreiche Tipps. Die Kinderseite führt Groß und Klein auf spannende Weise durch „Vogelcity“ http://www.wildvogelhilfe.org/


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