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Der Spitzmischling Jake, ein echter Wonneproppen mit so manchen Eigenheiten, sucht dringend seine Menschen!
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Heidi

American Staffordshire Terrier-Mischling

  • weiblich
  • geboren: 06/2018
  • im Tierheim seit: 03.09.2018
  • Fundhund

Die kleine Heidi steht erst am Anfag ihres Lebens, hat aber vermutlich schon einiges durchgemacht. Die kleine kam als Fundtier ins Tierheim und so wissen wir leider nichts über ihre Vorgeschichte, der Zustand des Welpen lässt aber Schlimmes erahnen.

 

Als Heidi ins Tierheim kam sah sie aus wie von Motten zerfressen, sie litt unter einem starken Milbenbefall und war allgemein sehr ungepflegt. Inzwischen hat sie sich davon gut erholt und ihr Fell ist auch schön nachgewachsen und sie ist allgemein deutlich fitter geworden.

 

Heidis hat aber leider noch eine weitere große Baustelle, von Anfang an fiel auf, wie schlecht Heidi läuft und dass sie nicht lange stehen kann, ohne dass ihre Hinterbeine einsacken. Zuerst dachten wir an fehlende Muskulatur und Heidi bekam Aufbaufutter und regelmäßig Bewegung. Da sich Heidis Gangbild dadurch nur leicht besserte, wurde sie vom Tierarzt genauer untesucht und schließlich zum Spezialisten überwiesen. Das ernüchternde Ergebnis ist leider, dass Heidi an einem neurologischen Problem leidet.

 

Sie hat Veränderungen an der Wirbelsäule, die dazu führen, dass sie wenig Gefühl in den Hinterbeinen hat und der Schwanz praktisch gelähmt ist. Zudem leidet Heidi auch noch an einer Beckenblase, das bedeutet, dass ihre Blase nicht da ist, wo sie eigentlich sein sollte.

 

Aus diesen Befunden resultiert Heidis größtes Problem, sie ist komplett inkontinent und zwar Urin und Kot. Sie kann beides nicht bewusst absetzen, sondern verliert dauerhaft Tröpchen und Bröckchen. Eine Vermittlung wird dadurch natürlich sehr schwierig, Heidi müsste in der Wohnung ständig eine Windel tragen und mehrmals täglich gewaschen und gepflegt werden.

 

Trotz allem wollen wir natürlich alles versuchen, um Heidi ein Leben außerhalb des Tierheims zu ermöglichen. Die Junghündin hat keine Schmerzen und freut sich ihres Lebens, für sie ist ihre Behinderung kein Hindernis für ein glückliches Hundeleben.

 

Heidi ist Menschen gegenüber sehr freundlich und zugänglich, sie verträgt sich mit Artgenossen und könnte auch noch an Katzen oder Kleintiere gewöhnt werden. Allerdings ist sie im Umgang mit Artgenossen sehr stürmisch, wenn der Spielpartner ihr zu verstehen gibt, dass sie zu grob wird hört sie aber auch wieder auf. Mit größeren Kindern käme Heidi sicher gut zurecht, mit kleinen Kindern in der Familie wären vermutlich alle überfordert.

 

Allgemein ist Heidi eine selbstbewusste kleine Dame, die sehr neugierig ist und durchaus schon einen kleinen Dickkopf hat. Die Junghündin hat schon ein paar Sachen gelernt, sie hört auf ihren Namen, sie fährt in der Box gut im Auto mit und geht gerne spazieren. Trotzdem muss Heidi natürlich noch sehr viel lernen und kennen lernen, eine gute Sozialisierung und Erziehung ist sehr wichtig für Heidi, da sie später den vorgeschriebenen Wesenstest absolvieren muss. Ihre neue Familie sollte deshalb etwas Hundeerfahrung mitbringen oder zusammen mit der Kleinen eine Hundeschule besuchen. Da Heidi viel Pflege braucht und noch nicht alleine bleiben kann, muss man für sie sehr viel Zeit haben.

 

Obwohl Heidi noch ein Baby ist gelten auch für sie besondere Regeln, über die sich ihre neue Familie vorab gut informieren sollte.

 

Wegen Heidis Krankheitsbild und da es noch nicht sicher ist, ob irgendwann eine Operation machbar wäre, würden wir Heidi auch auf eine Pflegestelle vermitteln. Interessenten können sich gerne im Tierheim melden um genauere Informationen über die Befunde zu erhalten.

 


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